Unsere Geschichte

Wie alles begann...

Im Jahr 2007 wurde die Schola Surwold von ein paar musikinteressierten Jugendlichen gegründet. In den privaten Elternhäusern der Chormitglieder fanden die ersten lockeren Proben statt. Hier starteten wir mit dem Einstudieren von modernen ein- bis zweistimmigen Kirchenlieder und kleinen Auftritten auf Gottesdiensten, Hochzeiten oder Ähnlichem. Begleitet wurden wir damals von zwei Gitarristen.

Wenig später kam dann Timo Hilberink als erster offizieller Chorleiter dazu. Er begleitete uns zudem auf dem Keyboard. Nicht nur weibliche Sängerinnen schmückten damals den Chor, sondern auch ein paar wenige männliche Stimmen unterstützen uns gerade in den tieferen Tönen. So trauten wir uns damals auch schon an die ersten 3- und manchmal sogar 4-stimmigen Lieder heran. 

Musikalisch hatten wir uns zu dieser Zeit noch immer hauptsächlich auf moderne Kirchenlieder konzentriert, wagten uns aber auch schon an ein paar weltliche Songs. Zu dieser Zeit gab es auch des Öfteren Kooperationen mit anderen modernen Kirchenchören, mit denen gemeinsame Proben und Auftritte in beispielsweise Gottesdiensten erfolgten. 

Aus beruflichen Gründen, die einen Ortswechsel verlangten,  konnte Timo Hilberink die Schola 2011 nicht mehr weiterleiten, sodass wir uns auf die Suche nach einer neuen Chorleitung machen mussten. 

Quelle: Andreas Depping | Auftritt Idylle | 2015

Und dann war da Patrick...

 

Es war Dezember 2011 als der damals 18-jährige Patrick Schütte zu seiner ersten Probe kam, um Timo als Chorleiter abzulösen. Er selbst stand zu diesem Zeitpunkt in den Startlöchern seines Musikstudiums in Osnabrück. Trotzdem hatte er Lust, neben dem Studium noch die Zeit für die Chorproben zu investieren. 

Patrick hatte schon damals ein Ziel vor Augen: Den bislang existierenden Jugendchor, welcher in erster Linie Kirchenlieder gesungen hatte, zu einem Chor zu verwandeln, welcher sich auch Pop- und Rocksongs versucht. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Chor aus 9 Mädels bzw. jungen Frauen, sodass wir von nun an ein reiner Mädchen-/Frauenchor waren. Doch die männlichen fehlten uns nicht für die Mehrstimmigkeit. 

Der Chor, dessen Mitgliederanzahl plötzlich immer weiter anstieg, teilte sich irgendwann in 4 Stimmen (hoher Sopran, tiefer Sopran, hoher Alt, tiefer Alt). Nach und nach studierten wir immer mehr moderne Rock-und Popsongs ein und übten uns darin, unsere Mehrstimmigkeit weiter auszubauen.

Foto: Adventskonzert | Dezember 2014

Wie aus einer Idee der Beginn von etwas Großem wurde...

Nach 2 bis 3 Jahren gemeinsamen Proben und Auftritten auf Hochzeiten, Feiern und Co. hatte Patrick dann die große Idee: Wir veranstalten eine Konzertreihe zusammen mit einer Liveband und bringen unsere Rock- und Popsongs auf die Bühne. Die Begeisterung im Chor war riesig, sodass schnell die Planungen und die Organisation des Ganzen erfolgten. 

Schola Surwold goes Pop die Erste...

Schnell wurde alles ganz konkret: Patrick hatte eine Live Band aus seinem Freundes- und Musikerkreis zusammengetrommelt und die Setlist stand ebenso schnell fest. Nach vielen Proben und einem intensiven Probenwochenende konnten wir es kaum mehr abwarten, auf der großen Bühne endlich zeigen zu können, dass Chor nicht gleich Chor ist! An vier verschiedenen  Orten (Surwold, Sögel, Dörpen und Papenburg) durften wir im Herbst 2015 die Aulen und Säale mit Publikum füllen. 

Quelle: Andreas Depping | SGP 1 | September 2015 

Benefizkonzert 2016

Nach der ersten Konzertreihe war uns bewusst geworden, dass wir mit unserer Musik wirklich sehr viele Menschen erreichen. Diese Erkenntnis wollten wir für etwas Sinnvolles nutzen und veranstalteten daher im Frühjahr 2016 ein Benefizkonzert für Monika Kindergarten and Elementary School, der die Schulbildung in Usaka, Nigeria finanziert. Insgesamt 1345,26€ Spenden konnten wir für die Schule in Nigeria sammeln!

 Quelle: EL Kurier | März 2016

Schola Surwold goes Pop 2017

Das Konzertfieber aus 2015 hat uns so überwältigt, dass wir das Ganze unbedingt wiederholen wollten. So hat sich auch Patrick irgendwann gedacht "Joa kann man mal machen". 

So haben wir dann relativ schnell eine zweite Auflage der SGP Tour auf die Beine gestellt. Im Herbst 2017 haben wir diese dann 2 Jahre nach der ersten Konzertreihe auf die Bühne gebracht. Auch dieses Mal war es wieder ein voller Erfolg und eine richtig tolle Zeit.

Quelle: Andreas Depping | SGP 2 | Oktober 2017

Patrick verlässt die Schola

Nach der Zweitauflage von SGP hat sich Patrick dazu entschieden die Schola, vor Allem aus zeittechnischen Gründen, zu verlassen. Die Nachricht musste der Chor erst einmal verdauen. 

Aber natürlich haben wir ihn nicht gehen lassen, ohne ein würdiges Abschiedskonzert zu spielen. Dafür haben wir alle aktuellen und einige ehemalige Sänger:innen sowie unsere Band zusammengetrommelt und haben Patrick mit einem Best-Of Konzert schweren Herzens verabschiedet.

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Quelle: Andreas Depping | Abschiedskonzert | Oktober 2018

Verzweiflung

Da es keine Option war, dass die Schola sich auflöst, sind wir auf die Suche nach einem Ersatz für Patrick gegangen. Das war definitiv eine der schwierigsten Zeiten bisher, denn jemanden zu finden, der Patrick ersetzen kann, war quasi unmöglich. Patrick hat nicht nur unfassbar viel Ahnung von Musik, sondern passt eben auch menschlich perfekt in die Schola. 

So haben wir viel recherchiert, ausprobiert und wurden doch leider immer wieder enttäuscht. Aber wir haben uns dadurch nicht unterkriegen lassen und waren umso froher als es dann hieß...

Guess who's back!

Geraume Zeit später, hat Patrick dann doch gemerkt, dass ihm ohne die Schola etwas fehlt und war wieder zurück. Wir sind unglaublich dankbar, dass er sich umentschieden hat und den Weg mit uns weiter geht. 

Die Zeit, die er für uns neben seinen zahlreichen anderen Musikprojekten, der Arbeit und seiner Familie für uns opfert, wissen wir so sehr zu schätzen - das ist wirklich alles andere als selbstverständlich! 

Quelle: Gideon Rothmann | SGP 3 | 2024

Neustart

Patrick war wieder Teil der Schola und wir konnten endlich wieder mit dem Proben starten. Doch dann kam Corona... Der Ausbruch der Pandemie hat uns zunächst ein Strich durch die Rechnung gemacht. Doch ganz auf Singen verzichten, das wollten wir nicht. Also haben wir ein virtuelles Musikvideo zu Fix You von Coldplay aufgenommen. Schaut gerne einmal rein!

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Wie es langsam wieder bergauf ging

Nach und nach sind wir dann wieder angefangen zu proben, erst nur draußen und mit Abstand. Aber immerhin konnten wir endlich wieder gemeinsam singen. Das war wirklich eine besondere Zeit mit einigen Herausforderungen, aber wir sind froh, auch in dieser Zeit nicht komplett auf's Singen verzichtet haben zu müssen.

Schola Surwold goes Pop 2024

Als es wieder richtig losging, haben wir immer mehr neue Sängerinnen dazu gewinnen können, sodass sich Patrick auf eine weitere Neuauflage der Schola Surwold goes Pop Reihe eingelassen hat. Dieses Mal haben wir uns Großes vorgenommen und haben eine Tour mit professioneller Licht- und Tontechnik, jeder Menge neuer Songs und einem aufwendigen Bühnenprogramm auf die Beine gestellt.

In Surwold, Meppen, Lingen und zum krönenden Abschluss in der ausverkauften Stadthalle in Papenburg hatten wir eine so tolle Zeit. Das werden wir nie vergessen!

Quelle: Gideon Rothmann | SGP 3 | März 2024

Schola Surwold x Walcker-Orgel 2025

Wenn ein Popchor auf die Königin der Instrumente trifft! In der stimmungsvoll ausgeleuchteten St.-Antonius-Kirche haben wir gemeinsam mit den gewaltigen Klängen der Walcker-Orgel, gespielt von Jörg Christian Freese, sowie David Lakeberg am Schlagzeug Rock- und Popsongs von Metallica über Muse bis Queen ganz neu interpretiert.


Das Konzert hat gezeigt, wie facettenreich Musik sein kann, wenn die Grenzen zwischen Genres verschwimmen. Schon beim Einlass bildete sich eine endlos lange Warteschlange, die Stimmung war überwältigend und die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Zwischen Licht, Klang und Gänsehautmomenten entstand eine Atmosphäre, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Schola Surwold x Walcker-Orgel war für uns fast ein kleines „Back-to-the-roots“-Erlebnis: Vor vielen Jahren haben wir in der Kirche angefangen und nun standen wir wieder im Altarraum – nur war diesmal alles ganz anders. Beim Orgelkonzert haben wir noch einmal mehr gespürt, wie unglaublich viele Menschen sich für unsere Musik begeistern, und sind umso motivierter, 2026 wieder auf Tour zu gehen!

Quelle: Gideon Rothmann | Schola Surwold x Walcker-Orgel | Mai 2025